• Bewusster leben,  Methode,  Selbstreflexion,  Wachstum

    Der Traum vom Schreiben

    Beim Schreiben war ich schon immer mit dem Herzen dabei. Buchstaben sind mein Werkzeug, geben meiner Kreativität eine Ausdrucksform. Eine liebe Freundin hat mal über meine Texte gesagt, dass meine Sätze direkt aus der Seele kommen. Vielleicht ist das der Grund, warum mir damals nach dem Abi der Anknüpfungspunkt fehlte, diese Leidenschaft auch zum Beruf zu machen. Die Themen wollten einfach nicht so recht passen. Und so rückte mein Herzensthema für ein bisschen mehr als ein Jahrzehnt in den Hintergrund. Bis ich letztes Jahr erkannte, wie ich mit und durch Schreiben Reflexion, Struktur und persönliches Wachstum in meinen Alltag bringen kann. Was für ein tolles Geschenk, meinen Teenie-Traum doch noch…

  • Bewusster leben,  Lessons Learned,  Selbstreflexion

    Dry January – was bleibt?

    Um ehrlich zu sein, habe ich, als begeisterte Weinliebhaberin und fröhliche „Da-müssen-wir-drauf-anstoßen!“-Verfechterin, über meinen Alkoholkonsum nie wirklich bewusst nachgedacht. Gehört irgendwie einfach dazu, ist überall präsent und vor allem sind es ja gefühlt nur ein paar Prozentchen, die in meinen bevorzugten Getränken drin sind. Das wurde mir klar, als mir am Neujahrsmorgen, noch lesend im Bett, der Spiegel-Artikel zum Dry January ins Auge sprang. Das lag übrigens nicht am Silvesterabend – meine Lesemotivation war nicht katergetrieben! Beim Lesen fiel mir auf, dass sich 2019 auch etwas bei meinem Konsumverhalten geändert hatte: die Ginflut hatte mich erfasst… Und damit waren alle Ausreden bezüglich „leichtem“ Alkohol mit weggeschwemmt. Noch beim Lesen des…

  • Bewusster leben,  Lessons Learned,  Selbstreflexion

    Ist Stille ein Geschenk?

    „Hat Dir das Dein Partner geschenkt?“ – „Nicht? Dann vielleicht Dein Team?“ – als ich mich, kommunikationsstarkes Energiebündel, bei einem Schweige-Retreat angemeldet habe, war der Spott vorprogrammiert. Selbstironisch muss ich aber schon zugeben, dass mich genau dieser Aspekt dort hingeführt hat: was passiert, wenn ich mal ein Wochenende die Klappe halte? Vom Tun ins Sein kommen Tja und so liege ich dann am ersten Abend schlaflos in meinem ein Meter breiten Klosterbett und starre auf den Lichtschein an der Decke, der es durch einen Spalt der zugezogenen Gardinen geschafft hat. Mir geht die Frage durch den Kopf, die die Seminarleiterin nach den Meditations- und Achtsamkeitsübungen des Abendprogramms immer wieder gestellt…